Der sinnvolle Umgang mit der Urne

Im Interview mit der ARGE Urnenhain erläutert Bestatter Kurt Schoosleitner die Unterschiede zwischen Beisetzungen von Urnen in Wandnischen und in der Erde.

ARGE Urnenhain: Herr Schoosleitner, wohin geht der Trend bei Urnenbeisetzungen?

Kurt Schoosleitner: In der Region Thalgau wird ein Drittel der Urnen in Urnenhainen beigesetzt, zwei Drittel gelangen in die Erde. Die Form der Erdbeisetzung der Urne steigt spürbar an, sobald eine Gemeinde kleinere Grabflächen speziell für Urnen bereitstellt.

ARGE Urnenhain: Wie unterscheiden sich Urnenhain und Urnenwand?

Kurt Schoosleitner: Im Sprachgebrauch der Bestatter meint der Begriff Urnenhain eine Urnenwand mit Nischen, die durch Platten verschlossen sind. Die andere Form der Urnenbeisetzung sind Urnengräber, bei denen die Urnenkapsel in die Erde gegeben wird.

ARGE Urnenhain: Wo sehen Sie Probleme bei Urnenwänden?

Kurt Schoosleitner: Nicht alles, was praktisch ist, ist auch sinnvoll. Vor zwei oder drei Jahrzehnten war eine Urnenwand neu, man hielt sie daher für eine gute Idee. Mittlerweile weiß man, dass eine solche Wand mit hohen Kosten für die Gemeinde verbunden ist, bei der Gestehung und im Unterhalt. Die Gebühren decken keineswegs die damit verbundenen Kosten.

ARGE Urnenhain: Ist eine Beisetzung in der Erde teurer als in einer Wandnische?

Urnenwände sinmoser moedlhammer 250d keine Lösung

Im Interview mit der ARGE Urnenhain erläutert Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer die negativen Auswirkungen von Beisetzungen in Urnenwänden.

Hallwang, 16.02.2012. Interview von Richard Watzke

ARGE Urnenhain: Herr Gemeindebundpräsident Mödlhammer, wie hoch ist der Anteil der Urnenbeisetzungen im Bundesland Salzburg?

Helmut Mödlhammer: Im städtischen Bereich haben Urnenbeisetzungen einen deutlich höheren Anteil als in ländlichen Gebieten Salzburgs. Dort war diese Bestattungsform bis vor kurzem selten. In Hallwang zum Beispiel erreichen Urnenbestattungen rund zehn Prozent. Im städtischen Bereich liegen sie bei einem Drittel aller Bestattungen. Bei Urnenbestattungen gibt es zwei Formen - die Beisetzung in einer Erd-Grabstätte oder in einer Urnenwand. Besonders die Urnenwand nimmt in vielen Gemeinden stark zu.

ARGE Urnenhain: Wie reagieren die Kommunen auf diesen Trend?

Stein – verschönert jedes Heim
Behaglich wohnen mit den Schätzen der Natur


Robust und unverwüstlich bewährt sich das Naturmaterial Stein im Freien ebenso wie in Innenräumen. Der Steinmetz setzt durch fachmännische Verarbeitung bzw. Gestaltung auch optisch jeden Einrichtungswunsch um und garantiert damit individuelle Wohnqualität.

Vor Millionen von Jahren entstanden, lässt Stein im Hinblick auf seine Resistenz keine Zweifel zu. Er kommt mit vielen Temperaturen zurecht und ist auch nicht empfindlich gegenüber äußeren Belastungen. Auf den Wohnbereich übertragen heißt das: ob in Küche, Bad, Stiegenhaus, als Bodenbelag oder Fensterbank – Stein ist in vielen Bereichen das Material erster Wahl. Es wirkt antiallergisch, ist abriebfest, unbrennbar und äußerst pflegeleicht.

Gruppenbild mit Dame in London: Melanie Seidl und Steinmetzmeister SR Adolf Moser beim inmitten der der Steinmetze aus aller WeltZu der heuer in London stattgefundenen Berufsweltmeisterschaft  konnte sich Melanie Seidl, die die Vorauswahl, im Zuge des Bundesbewerbes 3. – 5. 11. 2010, in der Berufsschule Wals/Salzburg für sich entschieden hat, teilnehmen.
Melanie Seidl besuchte die 4 – jährige Steinmetzfachschule in Hallein.
Steinmetzpraxis konnte sich Melanie bei der Fa. Kienesberger in Oberösterreich erwerben.
Zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft war es Melanie möglich,  in OÖ. bei Steinmetzmeister Kienesberger und auch in Salzburg bei Steinmetzmeister Bernhard Hasenöhrl zu trainieren.

Steinmetzmeister verstärken Öffentlichkeitsarbeit

Österreichs Steinmetzmeister leisten einen wichtigen Beitrag bei der Erhaltung von Kulturgut. Der Messestand der Bundesinnung auf der Denkmalpflege-Messe Monumento 2012 fand eine große Resonanz.

Wien, 20.01.2012. Der Steinmetz verarbeitet und gestaltet mit Naturstein, einem der ökologischsten Werkstoffe, die der Mensch kennt. Das Berufsbild ist vielfältig und umfasst den Innenausbau, die Garten- und Landschaftsgestaltung, die Restaurierung und Denkmalpflege sowie die individuelle Gestaltung von Grabmalen. Die Spitzenorganisation der Steinmetzbetriebe ist die Bundesinnung mit Sitz in Wien. Zu ihren vielfältigen Aufgaben zählt neben der Betreuung der Landesfachvertretungen die österreichweite Öffentlichkeitsarbeit.

Steinmetzen schreiben Bildung groß

Vielfältige Vorträge, vier Preisverleihungen und ein Gemeinschaftsstand der Steinmetzen auf der Monumento – bei der 27. Bildungswoche der österreichischen Steinmetzmeister kamen mehr als 60 Teilnehmer voll auf ihre Kosten.

Hallein, 20.01.2012. Steter Wandel prägt den traditionellen Beruf des Steinmetzen. Um auf die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen reagieren zu können, treffen sich Österreichs Steinmetzmeister einmal jährlich Mitte Jänner zur mehrtägigen Weiterbildung. Als Tagungsort für 2012 hatte das Steinzentrum Hallein als Veranstalter das Hotel Gastagwirt vor den Toren Salzburgs gewählt.
Der Steinmetz verarbeitet und gestaltet mit Naturstein, einem der ökologischsten Werkstoffe, die der Mensch kennt. So vielfältig wie das Material selbst ist auch das Berufsbild der Steinmetzen. Der gehobene Innenausbau, die Garten- und Landschaftsgestaltung, die Restaurierung und Denkmalpflege sowie die individuelle Gestaltung von Grabmalen sind wichtige Standbeine. Entsprechend breit gefächert

devota 2011 400 1DEVOTA 2011 / 23 – 25 September Ried im Innkreis

Ein 3 Tage langer Höhepunkt der Fachmesse Devota war der außergewöhnlich tolle Infobereich der österreichischen Steinmetzmeister. Ein überaus bewährtes Team von SteinmetzmeisternInnen aus Oberösterreich und Salzburg zeigten Kompetenz in allen Variationen. Überaus beliebt die „lebende Werkstätte“, in der die Schüler der HTL für Steinmetze in Hallein die erstaunliche Natursteinbearbeitung vorführten. Das Hauptaugenmerk dieser Ausstellung der Steinmetze war jedoch dem Wandel der Bestattungskultur gewidmet. Wir leben nun mal in einer Zeit, in der sich auch unser Friedhof einigen Änderungen

Herbststeinfest

Samstag 24. September, 9.00 bis 15.00 Uhr

Stein-Moser
Salzburger Straße 77 - 5500 Bischofshofen


Erleben Sie live die Bearbeitung von Stein!
In mehreren Stationen zeigen wir Ihnen, wie Stein bearbeitet wird. Im Anschluss daran können Sie, unter Anleitung von Experten, Ihren eigenen Stein bearbeiten!

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